Wallbox Bremen

Wallbox Bremen — Ladestation fürs E-Auto fachgerecht installieren lassen
Ob sich eine Wallbox nachrüsten lässt, entscheiden der vorhandene Hausanschluss, der Zustand des Zählerschranks und die Leitungsführung zur Stellfläche.
Ihr Elektroauto steht in der Garage, aber eine zuverlässige Lademöglichkeit fehlt noch. Eine Wallbox löst das Problem — vorausgesetzt, die Installation erfolgt normgerecht und auf den tatsächlichen Hausanschluss abgestimmt. Wir nehmen Anfragen aus ganz Bremen auf und prüfen, ob ein Elektrofachbetrieb den Weg von der Bestandsaufnahme bis zur betriebsbereiten Ladestation übernehmen kann. Ob die Nachrüstung möglich ist, zeigt die Bestandsaufnahme von Hausanschluss und Zählerschrank.
Schildern Sie uns Ihre Situation — wir suchen einen passenden Elektrofachbetrieb und sagen Ihnen Bescheid, ob sich einer findet.
Ladeinfrastruktur für E-Auto und E-Roller
Wenn die Ladestation sofort gebraucht wird
Manchmal ist die Dringlichkeit hoch: Das Fahrzeug ist neu, der Liefertermin war gestern, und die mitgelieferte Haushaltssteckdose reicht für den Alltag schlicht nicht aus. Der ADAC rät, an der Haushaltssteckdose nur im Notfall und mit höchstens 10 Ampere zu laden – das sind rund 2,3 kW. Wer täglich pendelt, braucht eine echte Ladestation.
Kritisch wird es auch, wenn eine provisorisch verlegte Verlängerungsleitung dauerhaft genutzt wird: Laut ADAC können alternde Kontakte und Anschlussstellen bei langem Laden überhitzen. Die Elektrofachkraft prüft deshalb zuerst, ob die bestehende Zuleitung für die Dauerlast ausgelegt ist.
Auch defekte oder veraltete FI-Schutzschalter im Zählerschrank werden dabei kontrolliert. Für Ladepunkte verlangt DIN VDE 0100-722 einen FI Typ B oder einen Typ A zusammen mit einer Abschaltung bei Gleichfehlerströmen über 6 mA — ein Typ-A-FI allein reicht nicht.
Was Sie tun können, bevor die Fachkraft eintrifft:
- Notieren Sie die Ampere-Angabe auf Ihrem Hauptsicherungsautomaten (steht auf dem Gerät im Zählerschrank).
- Messen Sie grob die Strecke vom Zählerschrank zur geplanten Stellfläche — das hilft bei der Leitungsdimensionierung.
- Öffnen Sie selbst nichts im Zählerschrank – Arbeiten dort sind nach § 13 NAV eingetragenen Installationsbetrieben vorbehalten.
Beschreiben Sie uns Ihr Problem — wir nehmen die Anfrage auf und prüfen, ob ein Elektrofachbetrieb sie übernehmen kann.
Wallbox-Typen und Leistungsklassen
11 kW oder 22 kW — Anmeldung oder Zustimmung beim Netzbetreiber?
| Leistungsklasse | Netzseitige Pflicht | Grundlage |
|---|---|---|
| bis 12 kVA (z. B. 11 kW) | Mitteilung an den Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme | § 19 Abs. 2 NAV |
| über 12 kVA (z. B. 22 kW) | vorherige Zustimmung des Netzbetreibers | § 19 Abs. 2 NAV |
Für E-Roller und Leichtelektrofahrzeuge kann eine Außensteckdose reichen; Außensteckdosen bis 32 A brauchen einen FI-Schutz mit höchstens 30 mA.
Installation: Zählerplatz, Leitung, Absicherung
Zählerschrank und FI-Schutz
Eine Wallbox-Installation beginnt am Zählerschrank. Die Elektrofachkraft prüft dort:
- Freie Sicherungsplätze für den neuen Stromkreis
- Zustand der Sammelschienen und Klemmen
- FI-Schutz — Typ B oder Typ A mit Abschaltung bei Gleichfehlerströmen über 6 mA (DIN VDE 0100-722)
- Gesamtbelastung aller laufenden Verbraucher
Anschließend wird eine dedizierte Zuleitung vom Zählerschrank zur Wallbox verlegt. Querschnitt und Verlegeweg richten sich nach der gewählten Leistungsklasse und der Leitungslänge; im Altbau kann ein Leerrohr oder Kabelkanal nötig sein.
Die Wallbox selbst wird nach Herstellervorgabe angeschlossen; vor der Inbetriebnahme gehört eine messtechnische Prüfung dazu.
Lastmanagement und Hausanschluss prüfen
Wer mehrere Wallboxen plant — etwa in einer Tiefgarage —, sollte ein dynamisches Lastmanagement prüfen lassen: Es verteilt die verfügbare Anschlussleistung auf die Ladepunkte, damit der Hausanschluss nicht überlastet wird.
Auch Photovoltaikanlagen lassen sich einbinden: Überschussstrom vom Dach lädt dann bevorzugt das Fahrzeug. Die Planung solcher Systeme erfordert eine genaue Bestandsaufnahme — lassen Sie den Ist-Zustand dokumentieren und sich die Optionen erklären.
Förderung: Ob es für Ihre Wallbox ein passendes Programm gibt, erfahren Sie kostenlos beim Bremer Förderlotsen der BAB – Die Förderbank.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Genehmigung für eine Wallbox? Eine Genehmigung im engeren Sinn nicht, aber jede Wallbox ist dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme mitzuteilen. Liegt die Leistung über 12 kVA – etwa 22 kW –, braucht es vorher seine Zustimmung (§ 19 Abs. 2 NAV). Fragen Sie, wer diese Kommunikation übernimmt.
Was kostet eine Wallbox-Installation?
Das hängt von Leitungslänge, Zählerschrankzustand und gewählter Leistungsklasse ab — eine Pauschale ist nicht möglich. Lassen Sie sich die Kosten nennen, bevor Arbeiten beginnen.
Kann ich die Wallbox selbst anschließen?
Nein. Arbeiten an der Hausinstallation und am Zählerschrank dürfen nach § 13 NAV nur der Netzbetreiber oder ein im Installateurverzeichnis eingetragener Installationsbetrieb ausführen.
Wie lange dauert die Installation? Das hängt von der Leitungsführung und davon ab, ob am Zählerschrank gearbeitet werden muss. Fragen Sie nach der Bestandsaufnahme nach einem Zeitrahmen.
Ob Erstinstallation, Nachrüstung oder mehrere Ladepunkte — wir prüfen, ob ein Elektrofachbetrieb in Bremen den Auftrag übernehmen kann, und melden uns bei Ihnen. Schildern Sie uns Ihr Anliegen, wir besprechen mit Ihnen den nächsten Schritt.