Elektriker Service Bremen

Elektrosanierung Bremen

Elektrosanierung Bremen
FotoAKHoCC BY-SA 3.0

Elektrosanierung Bremen – alte Leitungen erneuern, Sicherheit wiederherstellen

Schrittweise oder komplett: In bewohnten Gebäuden lässt sich zuerst der Verteiler und danach Küche und Bäder erneuern; bei einer laufenden Renovierung bietet sich die Kernsanierung an, solange die Leitungswege vor dem Verputzen offen liegen.

Eine veraltete Elektroinstallation kann ein ernstes Risiko sein. Ob Sicherungen, die regelmäßig herausfliegen, Steckdosen, die warm werden, oder Leitungen aus der Bauzeit des Hauses: Eine Elektrosanierung bringt Ihr Gebäude auf den Stand der heutigen Norm und schützt Bewohner sowie Sachwerte. Lassen Sie zuerst den Ist-Zustand Ihrer Anlage aufnehmen und sich Umfang und Kosten erklären – bevor ein einziges Kabel gezogen wird.

Schildern Sie uns jetzt Ihre Situation – wir prüfen, ob ein Elektrofachbetrieb in Bremen den Auftrag übernehmen kann.

In drei Schritten hinterlassen Sie Ihre Anfrage – wir melden uns bei Ihnen zurück per E-Mail oder telefonisch.

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Welches Vorhaben planen Sie?

Wählen Sie die passende Projektart.

Art des Projekts


Elektroinstallation im Altbau erneuern

Altbausanierung

In Schwachhausen stehen viele Villen und Bremer Häuser, viele davon im Jugendstil; in der Östlichen Vorstadt war die Bebauung um 1900 nahezu lückenlos. In Häusern dieses Alters können zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter, Schmelzsicherungen statt Leitungsschutzschaltern oder ein fehlender FI-Schutz (RCD) vorkommen – das klärt die Bestandsaufnahme.

Warum das gefährlich werden kann:

  • Ohne FI-Schutz fehlt der zusätzliche Schutz, den DIN VDE 0100-410 heute für Steckdosenstromkreise bis 32 A verlangt
  • Ob Leitungen überlastet sind, zeigt nur eine Messung – sie liegen hinter Putz und unter Dielen

Die Elektrofachkraft bewertet den Zustand der vorhandenen Installation nach DIN VDE 0100 Errichten von Niederspannungsanlagen und DIN 18015 Elektrische Anlagen in Wohngebäuden. Auf dieser Grundlage sollte das Sanierungskonzept entstehen – passend zum Gebäude, kein Standardpaket.


Leitungen, Verteiler und Schutzorganisierung

Kernsanierung

Bei einer umfassenden Elektrosanierung können folgende Komponenten erneuert werden:

  • Hauptverteiler und Unterverteiler – Austausch alter Schmelzsicherungen gegen moderne Leitungsschutzschalter und Fehlerstromschutzschalter
  • Leitungsnetz – Verlegung neuer NYM-Leitungen mit Schutzleiter, Querschnitte entsprechend der tatsächlichen Last
  • Steckdosen und Schalter – Erneuerung der Unterputz- und Aufputzdosen
  • Beleuchtungskreise – Trennung von Licht- und Steckdosenkreisen für mehr Flexibilität und Ausfallsicherheit

Lassen Sie sich die fertige Anlage dokumentieren – Schaltplan, Messprotokoll, Abnahme. Das erleichtert spätere Umbauten.

Was Sie als Bewohner oder Eigentümer tun können: Schalten Sie betroffene Stromkreise ab, berühren Sie keine offenen Leitungen oder Verteiler, und beschreiben Sie der Elektrofachkraft genau, welche Auffälligkeiten Sie beobachtet haben – Geräusche, Geruch, flackerndes Licht.

Wenn bei Ihnen aktuell Sicherungen auslösen, Steckdosen warm werden oder der Strom in einzelnen Räumen ausgefallen ist, handeln Sie jetzt – schildern Sie uns Ihre Situation, und wir nehmen die Anfrage auf und prüfen, ob ein Elektrofachbetrieb sie übernehmen kann.

In drei Schritten hinterlassen Sie Ihre Anfrage – wir melden uns bei Ihnen zurück per E-Mail oder telefonisch.

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Sanierung schrittweise oder komplett

Teilsanierung oder Komplettsanierung — welcher Weg gilt für die Anlage?

WegWas erneuert wirdWann dieser WegGrundlage
Teilsanierungzuerst Verteiler, dann Küche und Bäder; übrige Stromkreise späterbewohntes Gebäude, keine offene Bausubstanzgeänderte Teile nach aktueller DIN VDE 0100; bei wesentlichen Änderungen die ganze Anlage
KomplettsanierungLeitungsnetz, Verteiler und Schutzorgane in einem ZugKernsanierung, Putz und Böden sowieso offenDIN VDE 0100 und DIN 18015 für die neue Anlage

Lassen Sie jeden abgeschlossenen Abschnitt prüfen und dokumentieren. In bewohnten Gebäuden ist die Teilsanierung der Weg, bei dem Bewohner im Haus bleiben können. Die Komplettsanierung nutzt offene Putz- und Bodenflächen, damit Leitungswege nicht später wieder geöffnet werden. Eine Pauschale ist nicht möglich – lassen Sie sich die Kosten vorab nennen; sie hängen ab von Gebäudegröße, Leitungslängen und dem Zustand der vorhandenen Anlage.


Abstimmung mit Renovierung

Kernsanierung im laufenden Umbau

Wer sein Bremer Altbaugebäude grundlegend renoviert, sollte die Elektrosanierung von Anfang an in die Planung einbeziehen. Leitungswege, Unterputzdosen und Verteilerstandorte lassen sich vor dem Verputzen wesentlich einfacher und kostengünstiger festlegen als nachträglich.

Abstimmungspunkte zwischen Gewerk und Bauleitung:

  • Lage neuer Unterverteilungen und Zählerschränke
  • Kabeltrassen für Wallbox, Wärmepumpe oder Photovoltaik-Anlage
  • Positionierung von Datennetz- und Mediendosen
  • Planung von Rauchwarnmeldern und Türsprechanlagen

Wird im Zuge der Sanierung auch das Dach grundlegend saniert, verlangt das Bremische Solargesetz (BremSolarG) seit dem 1. Juli 2024 eine Solaranlage – planen Sie die Leitungswege dafür gleich mit.

Welche Förderprogramme von Bund und Land für Ihr Vorhaben in Frage kommen, erfahren Sie kostenlos beim Bremer Förderlotsen der BAB – Die Förderbank.

Planen Sie eine umfassende Renovierung oder einen Neubauausbau und möchten die Elektrosanierung von Anfang an integrieren? Schildern Sie uns Ihr Projekt – wir prüfen, ob ein Elektrofachbetrieb den Auftrag übernehmen kann, und melden uns bei Ihnen.

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Häufige Fragen

Muss ich während der Elektrosanierung ausziehen?

Nicht unbedingt. Bei schrittweiser Sanierung lässt sich mit einer provisorischen Stromversorgung arbeiten, damit Küche und Bad möglichst nutzbar bleiben. Bei einer vollständigen Kernsanierung kann ein kurzzeitiger Auszug sinnvoll sein – klären Sie das vorab.

Wie lange dauert eine Elektrosanierung in einer Bremer Altbauwohnung? Das hängt stark von Wohnungsgröße, Leitungszustand und Umfang ab. Fragen Sie nach der Bestandsaufnahme nach einem Zeitrahmen.

Welche Norm gilt für die neue Installation? Errichtet wird nach DIN VDE 0100 Errichten von Niederspannungsanlagen; wer die VDE-Regeln einhält, erfüllt nach § 49 EnWG die anerkannten Regeln der Technik. Für die Planung im Wohngebäude gilt DIN 18015 Elektrische Anlagen in Wohngebäuden. Lassen Sie sich die Prüfung mit Mess- und Prüfprotokollen dokumentieren.

Kann ich einzelne Räume priorisieren?

Ja. Die Reihenfolge legen Sie gemeinsam mit der Elektrofachkraft fest.


Für einen Überblick über alle Elektroarbeiten in der Hansestadt besuchen Sie unsere Bremer Stadtübersicht. Wer in bestimmten Stadtteilen einen Ansprechpartner sucht, findet weitere Informationen für Elektriker in Gröpelingen, Elektriker in Hemelingen, Elektriker in Schwachhausen und Elektriker in Vegesack.

Bereit für den nächsten Schritt? Schildern Sie uns Ihr Anliegen – wir prüfen, ob ein Elektrofachbetrieb den Auftrag übernehmen kann, und melden uns bei Ihnen.

In drei Schritten hinterlassen Sie Ihre Anfrage – wir melden uns bei Ihnen zurück per E-Mail oder telefonisch.

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